Wie eben muss der Untergrund für Parkett sein?

Der Untergrund muss so eben sein, dass das gewählte Parkett- und Verlegesystem innerhalb seiner festgelegten Toleranzen liegt. Für verklebte Junckers Massivholzböden verweist die aktuelle deutsche Anleitung auf die Prüfung nach DIN 18202 und empfiehlt die erhöhten Anforderungen der dortigen Tabelle 3, Zeile 4. Geprüft wird mit Richtlatte und Messkeil.

Ein aktuelles Junckers-Klebstoffdatenblatt nennt als produktspezifischen Richtwert maximal 2 mm Abweichung unter einer 1,5 m langen Richtlatte. Dieser Wert lässt sich nicht automatisch auf jedes Parkett oder jede Konstruktion übertragen.

Kann man Parkett auf einem unebenen Untergrund verlegen?

Parkett sollte nicht einfach über Unebenheiten hinweg verlegt werden. Überschreitet der Untergrund die zulässigen Toleranzen, muss er vor der Verlegung fachgerecht vorbereitet werden. Andernfalls können Hohlstellen, Bewegungen, Geräusche, instabile Verbindungen oder ein ungleichmäßiges Fugenbild entstehen.

Je nach Untergrund und System kommen Schleifen, geeignete Spachtelmasse oder eine konstruktive Lösung infrage. Eine Unterlage bei schwimmender Verlegung ersetzt keine planebene Vorbereitung. Zusätzlich zur Ebenheit müssen Festigkeit, Sauberkeit und Restfeuchte stimmen. Maßgeblich bleiben Systemfreigabe und aktuelle Verlegeanleitung.

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