Welche Untergrundanforderungen gelten für einen Holz-Sportboden?

Der Untergrund eines Holz-Sportbodens muss tragfähig, ausreichend eben, sauber und für das gewählte System trocken sein. Zusätzlich sind Nutzlasten, Untergrundelastizität, Aufbauhöhe, Bewegungsfugen und gegebenenfalls Fußbodenheizung zu berücksichtigen.

Die genauen Grenzwerte hängen vom Sportbodensystem ab. Für den mobilen Junckers A3 nennt die aktuelle Anleitung beispielsweise maximal 2 mm Unebenheit auf 1,5 m und höchstens 90 % relative Feuchte in Beton oder Estrich; auf Beton ist ein definierter Feuchtigkeitsschutz vorgesehen. Lattensysteme und verklebte Systeme können andere Messwerte und Vorbereitungen verlangen. Bei gemischten Untergründen müssen Elastizität und Ebenheit einheitlich sein, damit die sportfunktionellen Eigenschaften nicht örtlich wechseln. Grundlage der Spezifikation sind daher Aufmaß, Feuchtemessung, Lasten und die aktuelle Planungs- und Verlegeanleitung des ausgewählten Systems.

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