ARENA MASTER, MOBILES SPORTBODEN
ANLEITUNG FÜR PLANER UND INSTALLATION

D 13.1


INFORMATION ZU ARENA MASTER

D 1.0

Allgemeine Informationen
Sportbodensysteme

D 13.1

Anleitung für Planer und
Installation

Tabelle 1

1. SYSTEMSPEZIFIKATION

Paneelen Aufbau:
Der mobile Arena Master-Sportboden von Junckers besteht aus 22 mm starken Massivholzdielen, die zu leichtgewichtigen Paneelen vormontiert sind. Die einzelnen Bodenpaneelen werden mit werkseitig montierten Metallklammern einfach in ihrer Position fixiert.

Längsseitig haben die Paneele eine Nut- und Federverbindung und werden an den Enden mit losen Federn verbunden.

Unter den Bodenpaneelen werden vierschichtige 12 mm dicke Birkensperrholzpaneele verlegt. Diese verleihen den Bodenpaneelen hohe Festigkeit und Haltbarkeit. Die Paneele sind an beiden Enden mit Aluminiumprofilen verstärkt.

Aufbauhöhe: 49 mm einschließlich Schaumstoff (34 mm bei Verlegung auf Rasen).

Unterlage:
Die Paneele werden auf einer 15 mm dicken Polyethylenschaumschicht installiert, um das richtige Maß an Stoßdämpfung und Elastizität zu gewährleisten.

Verlegung auf Rasenflächen:
Wenn dieses Bodensystem auf einem Rasen verlegt wird, wird kein 15 mm dicker Schaumstoff als Zwischenschicht verwendet, sondern werden die Paneele direkt auf einer 0,20 mm dicken Feuchtigkeitssperre platziert.

Performance:
Dieses Bodensystem wird als flächenelastisch mit mittlerer Stoßdämpfung und Elastizität eingestuft und eignet sich für Ballspiele, Fitness und Aerobic sowie für den temporären Einsatz, z.B. bei internationalen Turnieren, die Spielfeldmarkierungen erfordern. Dieses Bodensystem entspricht vollständig der Norm EN 14904:A3.

Flexible Installation - Mittelreihenpaneele: Für eine schnellere und flexiblere Installation setzen Sie Junckers CenterRow-Paneele ein, die eine beidseitige Installation ermöglichen.

Abschlussrampe: Eine Metalabschlussrampe um die Bodenfläche herum bietet starke, schützende und feste Kanten zur Begrenzung.

Lagerung mit Stapelwagen: Der von Junckers speziell entwickelte Stapelwagen macht den Transport und die Lagerung der Paneele einfach

Lesen Sie alle Informationen:
Informieren Sie sich umfassend: Bitte beachten Sie, dass die vollständige Dokumentation dieses Bodensystems auch allgemeine Informationen und Anleitungen für Planer und die Installation umfasst. Siehe Tabelle 1.


2. ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

Klimabedingungen:
Die relative Luftfeuchtigkeit im Gebäude sollte zwischen 35 und 65 % liegen. Die Temperatur sollte zwischen 18 und 25 °C liegen. Das System muss in der gleichen klimatischen Umgebung gelagert und/oder akklimatisiert werden, in der es installiert wird, um ein Schrumpfen oder Ausdehnen der Paneele aufgrund plötzlicher Änderungen der relativen Luftfeuchtigkeit zu vermeiden.

Zeitrahmen für die Nutzung:
Dieser Boden ist für den von bis zu 12 Wochen empfohlen. Ist eine längere Nutzung vorgesehen, wenden Sie sich bitte an unsere technische Abteilung.

Ebenheit des Unterbodens: Die Ebenheit des Unterbodens muss den Empfehlungen in Abschnitt 8, Ebenheit des Unterbodens, entsprechen.

Rücklaufsperren und schwere Ausrüstung:
Wenn bewegliche Rückhaltesysteme auf dem Boden aufgestellt werden, müssen in diesen Bereichen Sperrholzunterlagen anstelle des Schaumstoffs verwendet werden. Generell wird für jede bewegliche Rücklaufsperre eine Sperrholzfläche von 2,4 x 2,4 m benötigt, die der Dicke des Schaumstoffs entspricht.

Beim Bewegen schwerer Geräte über den Boden, z. B. Rücklaufsperren oder Hebebühnen, müssen diese zum Schutz der Spielfläche immer auf einer Lage 18 mm starkes Sperrholz „Schienen“ geführt werden.

Gestrichene Flächen und vor Ort aufgetragene Lacke
Für intensiv zu streichenden Flächen und Böden mit Lackierung vor Ort muss der Lack immer per Walze aufgetragen werden. Um ein seitliches Verkleben der Paneele zu verhindern bzw. zu minimieren, muss der Boden innerhalb der ersten 72 Stunden nach dem Lackieren demontiert werden. Verwenden Sie ein Teppichmesser, um die Farbe oder den Lack einzuritzen, damit beim ersten Zerlegen des Bodens eine saubere Trennung zwischen den Paneelen entsteht. Halten Sie sich an den empfohlenen Farb-/Lackverbrauch pro m2.


3. BODENKOMPONENTEN - ARENA MASTER

  1. Junckers 22 mm 2-stab
    Massivholzpaneele

    Holzarten, Sortierung und Oberfläche:
    - Buche Premium, seidenmatt
    - Ahorn Champion, seidenmatt

    Breite x Länge:
    Volle Größe 0,93 m²:
    517,5x1800 mm
    Halbe Größe 0,47 m²:
    517,5x900 mm

  2. Montage
    Vorgefertigte Metallwinkel.

  3. Sperrholz
    4-schichtiges vorfixiertes Birkensperrholz, min. 12 mm Verstärkung aus Aluminiumprofilen an allen Paneel Enden.

  4. Elastische Unterlage
    Junckers 15 mm Sports Foam

  5. SylvaThene Feuchtigkeitssperre auf Beton

  6. Abschlussrampe
    Schwarz lackiertes Aluminium

Abb. 1


4. TRAGFÄHIGKEIT DES SYSTEMS

Die Tragfähigkeit des Systems hängt von der Art der Belastung ab. Siehe Tabelle 1. Siehe auch Merkblatt D 1.0 - Steifigkeit und Tragfähigkeit der Trägerschichten

TABELLE 2

Belastungsarten

System

Flächenlast
Pro m²

Punktlast
ø25 mm

Punktlast
100x100 mm

Radlast

ARENA MASTER

1.000 kg

350 kg

500 kg

Siehe D 1.0 Table 1


5. AUSWAHL DES UNTERBODENS

- Trockener selbsttragender Unterboden aus Normal- oder Leichtbeton.
- Bestehende harte Trägerschichten.
- Weiche Oberflächen / punktelastische Trägerschichten wie Gummi oder Vinyl.
- Rasenflächen - und Eisbahnen.


6. VOR BEGINN DER BODENVERLEGUNG

Das Gebäude muss wetterdicht sein. Die Heizungsanlage muss installiert und geprüft sein. Während der Heizperiode sollte eine konstante Wärmeversorgung gewährleistet sein. Auch gegossene Betonelemente, einschließlich Sockel für Einbauten und Armaturen, Estricharbeiten und andere nasse Gewerke, die Feuchtigkeit in das Gebäude einbringen, wie z. B. auch die Grundierung von Anstrichen, müssen abgeschlossen und trocken sein.

Die relative Luftfeuchtigkeit im Gebäude muss innerhalb des bei der Nutzung des Gebäudes zu erwartenden Luftfeuchtigkeitsintervalls bei einer Raumtemperatur von ca. 20 °C liegen.


7. FEUCHTIGKEITSSCHUTZ

Die im Beton oder Estrich enthaltene Restfeuchte darf 90 % RF nicht überschreiten. Auf Betonuntergründen mit Feuchtigkeitseindringgefahr wird eine Feuchtigkeitssperre aus einer 0,20 mm dicken PE-Membran, z. B. Junckers SylvaThene Moisture Barrier, direkt auf dem Unterboden mit einer Überlappung von 200 mm verlegt.


8. EBENHEIT DES UNTERGRUNDES

Um eine sichere und langlebige Verlegung gewährleisten zu können, ist es wichtig einen ebenen Untergrund zu haben. Daher empfiehlt Junckers eine Unebenheitstoleranz von max. 2mm auf eine Richtdistanz von 1,5m.

Die Prüfung ist mittels einer Richtlatte und Messkeil durchzuführen. Liegen die Unebenheiten im Untergrund nicht in der Toleranz, ist eine entsprechende Bearbeitung der Untergründe erforderlich.


9. NETTO-MATERIALVERBRAUCH

Nettoverbrauch für ein Basketballfeld nach den offiziellen FIBA-Regeln von 19 x 32 Meter (einschließlich einer Sicherheitszone von 2 Metern um das Spielfeld herum):

Paneele in voller Größe: 648 Stück.
Paneele in halber Größe:36 Stück.
Lose Zungen: 684 Stück.
15 mm Sports Foam: 632 m2 (9 Rollen à 75 m2)
Junckers SylvaThene Feuchtigkeitssperre, 0,2 mm PE-Folie: 700 m2 inkl. Überlappungen.
Extraktionshaken: Zum Herausziehen loser Zungen bei der Bodendemontage.
Sockelleisten/Reduzierstü

Optional
Mittelreihenpaneele/CenterRow Panels
Stapelwagen: Ein Wagen fasst 40 Paneele in voller Größe.

Die berechnete Bodenfläche:
Die berechneten m² notwendigen Bodens werden aufgrund der Größe der Bodenpaneelen in den meisten Fällen etwas mehr sein als die tatsächliche Bodenfläche. Der oben erwähnte Basketballplatz wird z. B. 19,15 x 32,4 Meter groß sein.


VERLEGUNG DES BODENS


1. FEUCHTIGKEITSSPERRE

Es sollte eine Feuchtigkeitssperre aus mindestens 0,20 mm starker PE-Membran verlegt, z. B. Junckers SylvaThene Moisture Barrier.

Die Feuchtigkeitssperre solle an allen Fugen mit einer Überlappung von 200 mm verlegt werden. Das Polyethylen ist an allen Überlappungsstellen mit 50 mm breiten Klebeband zu versiegeln.


2. SPORTSFOAM

Eine Lage Junckers Sportsfoam-Matte wird parallel zur Verlegerichtung den Paneelen unterlegt. Die Fugen müssen vollständig geschlossen und mit Klebeband fixiert werden.

Stark belastete Böden
Bei schweren Lasten, z. B. durch tragbare Basketballständer usw., kann der elastische Schaumstoff im Bodenrandbereich sowie unter den Ständern durch Sperrholz ersetzt werden. Dies verhindert unerwünschte Verformungen und Beschädigungen der Paneele.


3. VERLEGUNG - ERSTE REIHE

Halten Sie einen Abstand von 500 mm zur Wand und zu festen Installationen ein, um freien Zugang und die Montage von losen Zungen zu ermöglichen.

Die erste Paneel Reihe wird in einer geraden Linie verlegt, mit den Montageklammern in Verlegerichtung.

An den Flächenenden werden die Paneele mit losen Verbindungszungen verbunden (siehe kleine Zeichnung).

Alle Paneele sollten auf der Rückseite oder auf dem Montagerahmen nummeriert werden, um sicherzustellen, dass sie beim nächsten Verlegen des Bodens genauso platziert werden, so dass die Linienmarkierungen usw. wieder passen.


4. VERLEGUNG - DIE FOLGENDEN REIHEN

Die Paneele werden versetzt verlegt, so dass alle Endungen immer 900 mm von denen der nächsten Reihe entfernt sind.

Die Paneele werden mit ihrer Nut- und Feder-Verbindung in Längsrichtung dicht aneinander- gepresst, bevor sie in die Montageklammern gepresst werden.

Für die letzte Reihe werden Paneele ohne Montageklammern verwendet.


5. TRAGENDE ABSCHLUSSRAMPE

Eine unterstützende und schützende Kantenrampe bildet einen starken Rand rund um den Boden.

Beginnen Sie mit den 8 Eckprofilen und setzen Sie dann die Rampe ein. Verwenden Sie ggf. einen Gummihammer.

Stellen Sie sicher, dass die Rampe korrekt positioniert ist, um die Paneele effektiv zu unterstützen (siehe kleines Bild).


6. FLEXIBLER EINBAU - MITTELREIHENPANEELE

Mittelreihenpaneele/Centerrow panels sind für diesen Bodentyp auf Anfrage erhältlich.

Diese Paneele sind an allen Seiten mit Metallwinkeln versehen und werden im Zentrum des Bodens als Startreihe ausgelegt.

Auf diese Weise können zwei Installationsteams gleichzeitig arbeiten.


7. DEMONTAGE

Ziehen Sie die losen Verbindungszungen mit dem Ausziehhaken heraus und bauen Sie die Paneele beginnend mit der zuletzt verlegten Paneelen Reihe für Reihe aus.

Nehmen Sie die Paneele vorsichtig auf und stapeln Sie sie in einem Lagerwagen. Jeweils Vorder- gegen Vorderseite und Rück-gegen Rückseite.

Rollen Sie den Schaumstoff auf und bewahren Sie die Rollen aufrechtstehend auf.

Die Paneele müssen bei der gleichen relativen Luftfeuchtigkeit gelagert werden wie bei der Verlegung.

keyboard_arrow_up



picture_as_pdf