UNOBAT 78+ SPORTBODEN AUF LATTENSYSTEM
ANLEITUNG FÜR PLANER UND INSTALLATION

D 18.1

 

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1. SPEZIFIKATIONSANLEITUNG INFORMATIONEN
UNOBAT 78+ LATTENUNTERKONSTRUKTION


 

INFORMATION
ZU UNOBAT 78+ 

D 1.0

Allgemeine Informationen
Junckers Sportböden

D 18.1

Spezifikations- und
Verlegeanleitung

Tabelle 1

1.1 SYSTEMBESCHREIBUNG

Das Junckers Unobat 78+ Sportbodensystem basiert auf 22 mm starken Junckers-Massivholz-Dielen, die auf einer Unterkonstruktion aus einer einzelnen Lage technischer Traglattung und Keilen mit integrierten Dämpfungspads befestigt werden.

Die UnoBat 78+ Keile ermöglichen eine schnelle und einfache Nivellierung unebener Untergründe und schaffen so eine ebene Spielfläche – ganz ohne Klebstoffe, Nägel oder Spezialwerkzeuge.

Zur Erhöhung der Aufbauhöhe können Ausgleichsblöcke in verschiedenen Stärken (20, 30, 40 und 50 mm) verwendet werden. Maximal zwei Blöcke pro Keil.

Lattenabstand: Wahlweise 336 mm oder 411 mm Achsabstand. Der Abstand richtet sich nach den Belastungs- und Festigkeitsanforderungen. Für reine Basketballhallen wird ein Abstand von 336 mm empfohlen.

Latten an den Wänden: Um Durchbiegungen an Wandbereichen zu vermeiden, werden 39 x 40 mm starke Giebelbalken verwendet. Diese werden mit höhenverstellbaren Junckers DuoWedges gestützt.

Konstruktionshöhe: min. 78 mm bis max. 205 mm.

Leistung: Das System ist ein flächenelastischer Sportboden mit hoher Stoßdämpfung und Elastizität. Ideal für Mehrzweckhallen, Fitnessstudios, Tanz- und Theaterstudios sowie Squashcourts. Der Junckers Unobat 78+ ist geprüft, zertifiziert und zugelassen gemäß EN 14904, Klasse A4 und FIBA Level 1.

Trittschallverbesserung:
22 mm Junckers Massivholzdielen + Unobat 78+: 19 dB

Für allgemeine Informationen und akustische Hinweise siehe Junckers Datenblatt E 5.0.

Bitte alle Informationen dieses Dokuments sorgfältig lesen. Weitere relevante Dokumente sind in Tabelle 1 aufgeführt. Bei Fragen wenden Sie sich an den technischen Service von Junckers.

 

1.2 SYSTEMKOMPONENTEN – UNOBAT 78+ LATTENUNTERKONSTRUKTION

  1. Junckers 2-Stab-Massivholzdielen
    Maße: 
    22 x 129 x 3700 mm
    Für Holzarten, Sortierungen und Oberflächenbehandlungen siehe Datenblatt B 2.0

  2. Junckers J-Nail (Maschinennägel)
    2,2 × 45 mm – spezielle J-Nägel mit hoher Scher- und Ausziehfestigkeit

  3. Laminierte Latten 
    Normale Latten: 27 × 60 × 3360 mm
    Giebelbalken: 39 × 40 × 3600 mm

    Lattenabstände:
    c/c 336,4 mm (Standardwert: 336 mm)
    c/c 411,1 mm (Standardwert: 411 mm)
    Material: Fichte und/oder Kiefer, Feuchtigkeitsgehalt 8–10 %

  4. Ausgleichskeile
    Einstellbare UnoBat 78+ Keile

  5. SylvaThene Dampfsperre
    Mindestens 0,20 mm PE-Folie

  6. Dehnungsfugen an Wänden
    1,5 mm pro Meter Breite je Seite, 1 mm pro Meter Länge je Ende, Mindestmaß: jeweils 15 mm.
    Auch an festen Punkten (z. B. Pfeiler, Rohrdurchführungen, Türschwellen) erforderlich.
    Die Fugen können mit belüfteten Junckers Combi Sports Sockelleisten abgedeckt werden.

Abb. 1

1.3 TRAGFÄHIGKEIT

Das System ist für typische Belastungen durch Sport- und ähnliche Aktivitäten ausgelegt.
Um Schäden zu vermeiden, ist ein Stop-Mechanismus in das Bodensystem integriert, der bei hohen Belastungen aktiviert wird. Bei normaler Nutzung im Sportbetrieb hat dieser Mechanismus keine Wirkung.

Punktbelastung – geprüfte Tragkraft
Das UnoBat 78+ Latten-System ist für folgende maximale Punktlasten zugelassen (je nach Lattenabstand):

Tabelle 2

 

Lattenabstand: mittig 336 mm:

Lattenabstand: mittig 411 mm:

Durchmesser 25 mm: 4,5 kN (ca. 450 kg)

Durchmesser 25 mm: 4,0 kN (ca. 400 kg)

100x100 mm: 6,0 kN (ca. 600 kg)

100x100 mm: 5,5 kN (ca. 550 kg)

Nutzungskategorien nach EN 1991-1-1​

Tabelle 3

Belastungsarten

Nutzungskategorie

Flächen- und Punktlast

Radlast

C4: Versammlungsräumemit körperlicher Aktivität, z. B. Turnhallen/Theater

Zugelassen* 

Zugelassen**

C5: : Versammlungsräume mit hohem Publikumsverkehr, z. B. Sporthallen mit Tribünen

Zugelassen*

Zugelassen**

* Punktbelastungs äche min. 200 x 200 mm / ** Radlasten, siehe D 1.0 - Tabelle 2


1.4 EBENHEIT DES UNTERBODENS

Nach der Montage darf die Oberfläche der Latten maximal um 2 mm von einer ebenen Fläche abweichen – gemessen unter einer 1,5 m langen Richtlatte (UK: 3 mm unter einer 2 m Richtlatte), sowohl in Längs- als auch in Querrichtung zur Dielenverlegung.

Abb. 2

1.5 DIE „10-BRETTER-REGEL“

Um Spannungen oder Fugenbildung aufgrund von klimatischen Schwankungen im Gebäude zu minimieren, müssen die Dielen nach der sogenannten 10-Bretter-Regel verlegt werden.

Die „10-Bretter-Messung“ (10BM) ist die Gesamtbreite von 10 nebeneinander liegenden Dielen inkl. Dehnfugen zum Zeitpunkt der Verlegung.
Diese muss während der gesamten Verlegung kontinuierlich überprüft werden, auch vor der Abnahme.
(Siehe Abb. 2)

Für eine gleichmäßige 10-Bretter-Messung wird der Einsatz von Junckers Distanzhaltern empfohlen. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen, passend zur erwarteten relativen Luftfeuchtigkeit im Raum.

Fig. 3

Die Grafik in Abb. 3 zeigt den Zusammenhang zwischen relativer Luftfeuchtigkeit und 10-Bretter-Messung bei 129 mm breiten Dielen.
Beispiel: Bei einer erwarteten max. Luftfeuchtigkeit von 65 % r.F. beträgt die empfohlene 10BM ca. 1294 mm.

Die Grenzwerte hängen auch von der Hallengröße sowie von der Lage (z. B. Erdgeschoss vs. Obergeschoss) ab. Bei Unsicherheiten bitte den technischen Service von Junckers kontaktieren.


Abb. 4

1.6 WÄRMEDÄMMUNG UND ROHRLEITUNGEN IM UNTERBODEN

Das Lattenunterkonstruktionssystem bietet eine gute Möglichkeit, Wärmedämmung einzubauen.

Zwischen der Unterseite der Dielen und der Dämmung muss ausreichend Belüftung vorhanden sein, um Schimmelbildung unter dem Boden zu vermeiden.

Alle Heizungs-, Kalt- und Warmwasserleitungen unter dem Boden müssen sorgfältig gedämmt werden – mindestens mit 20 mm dicker Mineralwolle oder gleichwertigem Material.

Zwischen der Unterseite der Dielen oder Latten und der Rohrisolierung muss ausreichend Platz verbleiben, damit die vertikale Durchbiegung des Bodens bei Nutzung nicht behindert wird. (Siehe Abb. 4)

1.7  FEUCHTESCHUTZ

Betonuntergründe
Die Restfeuchte im Beton oder Estrich darf 90 % r.F. nicht überschreiten.

Sowohl im Erdgeschoss als auch in oberen Stockwerken ist ein Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit und Feuchte im Gebäudeinneren erforderlich.

Ein Feuchtigkeitsschutz muss eingebracht werden, z. B. eine 0,20 mm PE-Folie oder 1000 Gauge Polythylen – z. B. Junckers SylvaThene – direkt auf dem Betonuntergrund, bevor die Latten verlegt werden. (Siehe Abb. 4, gestrichelte Linie)

Holzuntergründe
Bei Sanierungen auf vorhandenen Holzböden muss sichergestellt sein, dass der komplette Aufbau feuchtetechnisch korrekt konzipiert ist.

Beim Verlegen auf bestehenden Sportböden aus Holz darf keine zusätzliche Feuchtigkeitssperre zwischen Alt- und Neuboden eingebaut werden – dies könnte zu Feuchtigkeitsstau und Fäulnis führen.


1.8 BELÜFTUNG DES UNTERBODENS

UK und Irland:
Normalerweise ist bei Junckers Lattenbodensystemen keine Belüftung des Hohlraums erforderlich.
Falls eine belüftete DPM (Feuchtigkeitssperre) verwendet wird, sollte eine belüftete Sockelleiste wie z. B. Junckers Combi Sports Leiste mit optionalen Lüftungselementen eingeplant werden.

Alle anderen Länder:
In manchen Ländern verlangen Bauvorschriften die Verwendung von belüfteten Sockelleisten in Sporthallen, um eine ausreichende Luftzirkulation im Unterbau sicherzustellen. Ziel ist es, gleichmäßige klimatische Bedingungen über und unter dem Boden zu erreichen. Dies wird in der Regel durch natürliche Luftzirkulation über Lüftungsschlitze realisiert – ausgelöst durch Bewegungen des Bodens bei normalem Sportbetrieb.

Wichtig:
Die Lüftungsöffnungen an den Wänden dürfen nicht verdeckt werden. Die Anweisungen zum Feuchtigkeitsschutz müssen unbedingt beachtet werden.


1.9  MATERIALVERBRAUCH (NETTO)

Netto-Materialverbrauch für 1.000 m² (z. B. 40 × 25 m Sporthalle) – UnoBat 78+ Lattensystem:

Dielen: 1000 m² + ca. 2 % 
J-Nägel, 2,2 x 45 mm: Bei c/c 336 mm: 25.000 Stk. Bei c/c 411 mm: 20.000 Stk.
UnoBat 78+ Latten:  Bei c/c 336 mm: 2950 lfm + 2 % Verschnitt. Bei c/c 411 mm: 2450 lfm + 2 % Verschnitt. 
Giebelbalken: ca. 50 lfm 
Einstellbare UnoBat 78+ Keile:
Bei 336 mm Abstand: 7100 Stk. / 7.1 Stück/m²
Bei 411 mm Abstand: 5800 Stk. . / 5.8 Stück/m²

DuoWedges: 160 Stück  (c/c 336/411 mm)
Lose Zunge: Ca. 70 Stk. (5 Beutel) 
Junckers SylvaThene Dampfsperre: 0,20 mm PE-Folie: 1100 m² inklusive Überlappung. Junckers-SylvaFix-Endverleimung: 3 Flaschen à 0,75 Liter


2. VERLEGEANLEITUNG 


WANN BEGINNEN?

Vor Beginn der Verlegung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Das Gebäude muss wetterdicht sein.

Die Heizungsanlage muss installiert, getestet und betriebsbereit sein. Während der Heizperiode ist eine konstante Beheizung erforderlich.

Alle Nassarbeiten (z. B. Betonieren, Sockelgießen, Estrich, Grundierungen, Malerarbeiten) müssen abgeschlossen sein.

Die relative Luftfeuchtigkeit im Gebäude muss zwischen 35–65 % r.F. liegen (UK). Die Temperatur soll bei ca. 16–20 °C liegen.

Die Restfeuchte im Beton oder Estrich darf max. 90 % r.F. betragen (UK: max. 75 % r.F. gemäß BS 8201).

Bei Holzuntergründen darf die Holzfeuchte 12 % nicht überschreiten.

Die Massivholzdielen sind sofort nach Lieferung zu verlegen.

Wichtig
Die Verpackung darf erst unmittelbar vor der Verlegung geöffnet werden – eine Akklimatisierung ist nicht vorgesehen.


2.1 DAMPFSPERRE

Auf Beton- oder Estrichuntergründen ist eine Dampfsperre von mind. 0,20 mm PE-Folie zu verlegen, z. B. Junckers SylvaThene.

Die Folienbahnen werden mit 200 mm Überlappung verlegt und bis an die Wände hochgezogen.
Alle Überlappungen müssen luftdicht verklebt werden.


2.2  DEHNUNGSFUGEN AN WÄNDEN UND FESTPUNKTEN

Die Mindest-Dehnfuge an allen Wänden und festen Bauteilen (z. B. Pfeiler, Türen, Rohre) beträgt 15 mm.

Zusätzlich zu berücksichtigen:
1,5 mm pro laufendem Meter Breite (je Seite)
1,0 mm pro laufendem Meter Länge (je Ende)

Diese Fugen gleichen das saisonale Quellen und Schwinden des Holzes aus.
Die Fugen können mit Junckers Combi Sports Sockelleisten verdeckt werden.

2.3 UNTERKONSTRUKTION – LATTENABSTAND 411 MM

Die Latten werden parallel zur kürzeren Raumseite verlegt, sodass die Dielen anschließend parallel zur längeren Raumseite liegen.

Bevor die Latten verlegt werden, werden die mitgelieferten UnoBat 78+ Keile an den Latten befestigt (siehe Abschnitt 2.5).

Die erste und letzte Lattenreihe wird im Abstand von 100 mm zur Wand (Mitte Lattung) verlegt.
Diese Giebelbalken enthalten keine Dämpfungselemente und sind mit rotem Band markiert.

Die zweite Lattenreihe wird im Abstand von 341 mm zur ersten Reihe zentriert (Beispiel: bei 30 mm Dehnungsfuge).

Alle weiteren Lattenreihen werden im Abstand von 411,1 mm zentriert (bei 3700 mm Dielenlänge → 9 Lattenauflagen). Verwende dafür die mit schwarzem Band markierten Abstandsleisten (A).

Die Keile der Lattenreihen werden versetzt (verspringend) um 210 mm zur angrenzenden Reihe angeordnet.

Stoßstellen der Lattenenden dürfen nicht auf gleicher Höhe liegen. Mindestversatz: 600 mm zur Nachbarreihe. Die Stoßstellen werden mit Tackernadeln verbunden (max. Länge: 25 mm).


2.4 UNTERKONSTRUKTION – LATTENABSTAND 336 MM

Gleiches Vorgehen wie bei Abschnitt 2.3, nur mit anderem Abstand.

Erste und letzte Lattenreihe: 100 mm Abstand zur Wandmitte.

Zweite Lattenreihe: 266 mm Abstand zur ersten Reihe (Beispiel: bei 30 mm Dehnfuge).

Alle weiteren Lattenreihen: 336,4 mm Abstand
(bei 3700 mm Dielenlänge → 11 Lattenauflagen).
Nutze auch hier die schwarz markierten Abstandsleisten (A).


2.5 NIVELLIERUNG DER UNTERKONSTRUKTION

Die Latten (1) werden mit Hilfe der UnoBat 78+ Keile (2) nivelliert.

Die Giebelbalken (3) werden mit DuoWedges (4) nivelliert.

An den Enden jeder Lattenreihe, also dort, wo die letzte Latte an der Wand endet, müssen zusätzliche Keile eingesetzt werden.
Diese wandseitigen Keile müssen mit Schrauben an den Latten befestigt werden – so entsteht eine stabile Verbindung ohne Nachgiebigkeit entlang der Wände.

Die UnoBat 78+ Keile werden an den markierten Positionen mit roten Linien auf der Lattenunterseite eingeklickt.
Jede Latte benötigt 8 Keile.

Das System lässt sich nun einfach nivellieren, indem die Keile einzeln oder in Kombination mit Höhenblöcken verwendet werden.

Höhenblöcke sind in 20, 30, 40 und 50 mm verfügbar.
Es dürfen maximal zwei Blöcke pro Keil verwendet werden.


2.6 LATTEN AN NETZPFOSTEN, ROHREN ETC.

An Netzpfosten, Rohrdurchführungen usw. müssen zusätzliche Latten und Keile eingeplant werden. Die Dehnungsfugen um Wände, Netzpfosten, Rohre usw. müssen entsprechend Abschnitt 2.2 eingehalten werden.

Hinweis für Squash-Courts:
Zwischen der ersten Lattenreihe und der Frontwand sind feste Abstandshalter im 500-mm-Raster anzubringen.

 


2.7 VERLEGUNG DER DIELEN

Wenn die Halle breiter als 12 Meter ist, muss die Verlegung in der Hallenmitte beginnen. Zwei Methoden sind möglich:

  • A. Zwei zentrale Dielenreihen werden mit einer losen Feder verbunden, die vollflächig verklebt wird (nur eine der beiden Dielen wird verleimt).
  • B. Verwendung von Junckers CenterRow-Dielen – diese besitzen auf beiden Seiten eine Nut, sodass eine mittige Verbindung ohne lose Feder möglich ist.

Die Dielen werden in einem durchgehenden Muster verlegt. Die Stirnseiten der Dielen (Kopfstoß) müssen so verteilt werden, dass sie immer auf einer Latte aufliegen.

Das Verlegemuster sieht wie folgt aus:

  • Bei c/c 411,1 mm Lattenabstand:
    Die Abstände zwischen zwei Kopfstößen in benachbarten Reihen betragen 2 × 411,1 mm = 822,2 mm
  • Bei c/c 336,4 mm Lattenabstand:
    Die Abstände betragen 4 × 336,4 mm = 1345,6 mm

Die Dielen werden verdeckt schräg genagelt (siehe Abschnitt 2.10)

 

2.8 KOPFSTOẞABSTAND BEI C/C 411 MM

Alle Kopfstoßverbindungen müssen vollständig auf einer Latte aufliegen.
Wie im Verlegemuster dargestellt, beträgt der Mindestversatz zwischen zwei benachbarten Reihen:
822,2 mm (2 × 411,1 mm).


2.9 KOPFSTOẞABSTAND BEI C/C 336 MM

Bei einem Lattenabstand von 336,4 mm muss der Versatz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Reihen 1.345,6 mm betragen (also 4 × 336,4 mm). So wird sichergestellt, dass alle Stirnseiten der Dielen auf einer Latte aufliegen. (Siehe Abbildung in der Originaldatei.)


2.10 NAGELUNG

Verwenden Sie Junckers J-Nägel 2,2 × 45 mm (Maschinennägel). Die Dielen werden in einem Winkel von 45° verdeckt genagelt. Nicht näher als 50 mm zum Stirnende nageln und niemals direkt an der Stirnseite.

Wichtig:
Beim Nageln müssen die Dielen fest auf die Latten nach unten gedrückt werden, um Knarren zu vermeiden.

Die erste und letzte Dielenreihe muss von oben sichtbar genagelt oder geschraubt werden.
Die Nagel- oder Schraubenköpfe können anschließend mit farblich passendem Holzspachtel verdeckt werden.

Während der gesamten Verlegung ist stets die korrekte 10-Bretter-Messung einzuhalten!

2.11 BODENBUCHSEN

Wenn Junckers-Buchsen für z. B. Sportgeräte im Boden installiert werden:

Der innere Durchmesser der Buchse muss mindestens 40 mm größer sein als der Außendurchmesser der Bodendose (Hülse im Beton). Am Rand der Spielfläche müssen die Buchsen zur Hallenmitte hin versetzt montiert werden – relativ zur darunterliegenden Betonhülse (siehe Originalabbildung). Die Buchsen dürfen die vertikale Durchbiegung und die horizontale Ausdehnung des Bodens nicht behindern.


2.12 COMBI SPORTS SOCKELLEISTE

Die Junckers Combi Sports Sockelleiste kann je nach gewünschter Abdeckung beidseitig montiert werden (sie ist symmetrisch aufgebaut, siehe Abbildung im Original).

Die Sockelleiste kann mit oder ohne Belüftungselemente montiert werden – je nachdem, ob eine Belüftung des Unterbodens erforderlich ist. Der untere Teil der Sockelleiste muss flach auf dem Boden aufliegen und in vollem Kontakt mit diesem stehen.

Stoßstellen zwischen den Leisten können entweder auf Stoß oder in einem Gehrungsschnitt (45°) ausgeführt werden – letzteres ergibt eine optisch elegantere Verbindung.

Die Sockelleiste kann entweder:
Wenn Belüftungselemente verwendet werden, ist eine Schraubmontage erforderlich. Geklebt oder, geschraubt werden.

Wichtig:

Die Sockelleiste darf nicht auf dem Boden befestigt werden. Sie darf keinen Druck nach unten auf den Boden ausüben – Bewegungsfreiheit muss erhalten bleiben.

 

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